"Marianne Dirks Stiftung" ... die Stiftung für Frauen
Für diese Ziele hat sich bereits Marianne Dirks, die erste Präsidentin der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), in ihrer Zeit engagiert.
Heute will die "Marianne Dirks Stiftung" Frauenbildungsarbeit und die publizistische Aufbereitung frauenrelevanter Themen im religiösen, kulturellen und sozialen Umfeld unterstützen, damit Frauen an allen Bereichen gesellschaftlichen und kirchlichen Lebens gleichwertig teilhaben können.
Die Stiftung unterstützt damit die Ziele der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd).
Aktivitäten der Stiftung
Innovative Gruppenprojekte der Katholischen Frauengemeinschaft
Deutschlands (kfd) werden mit dem "Preis der Marianne Dirks Stiftung"
ausgezeichnet. Um diesen Preis können sich Gruppen aller Ebenen der kfd
mit einem beispielhaften und kreativen Projektansatz bewerben.
Der Preis wird alle zwei Jahre mit wechselnden Themenschwerpunkten
ausgeschrieben und mit einem Preisgeld dotiert. Die Themen orientieren
sich an den inhaltlichen Schwerpunkten der kfd, dem größten deutschen
Frauenverband. 2006 wurde der Preis zum ersten
Mal ausgelobt.
Weitere Aktivitäten sind geplant, wie zum Beispiel: die Unterstützung
von wissenschaftlichen Arbeiten zu kirchlicher und verbandlicher
Frauenförderung, die Ermöglichung von entsprechenden Publikationen und
die Ehrung von Einzelpersönlichkeiten für besondere Verdienste um die
Frauenförderung.
Kampagne "2000 x 20 - Frauenbildung konkret"
Die neue Kampagne "2000 x 20 - Frauenbildung konkret" soll
die Förderung der Frauenbildungsarbeit unterstützen und ermöglichen. Die
Kampagne lädt ein, sich mit 20 Euro einmalig finanziell zu engagieren. Ziel ist
es, mindestens 2000 Frauen und Männer, kfd-Gruppen und der "Marianne Dirks
Stiftung" verbundene Menschen zu erreichen, die sich mit jeweils 20 Euro
solidarisch mit den Stiftungszielen zeigen.
Fördern Sie die Aktion "2000 x 20 - Frauenbildung konkret" durch
Ihre Spende! Spenden werden ausschließlich und unmittelbar für die
satzungsgemäßen Aufgaben und Projekte der Stiftung verwendet. Sie erhöhen nicht
das Stiftungsvermögen, sondern werden direkt für die Stiftungsbelange
eingesetzt.
Der Zeitraum der Kampagne "2000 x 20 – Frauenbildung konkret" ist
zunächst bis zum 31. Dezember 2009 geplant. Lassen auch Sie sich begeistern und
engagieren Sie sich!
Mehr Informationen enthält der Flyer, den Sie nachstehend
herunterladen können.
Kampagnen-Flyer "2000 x 20" (PDF-Dokument zum Herunterladen, 1.8 MB)
"Marianne-Dirks-Forschungspreis 2008/2009" verliehen
2008 hat die Stiftung erstmals einen Forschungspreis ausgeschrieben. Die Wettbewerbsbeiträge sollten den Themenkreis "Marianne Dirks und die Würzburger Synode" behandeln. Die erste Präsidentin der kfd setzte sich als Mitglied der Gemeinsamen Synode der Bistümer in der Bundesrepublik Deutschland (1971 bis 1975) für die Anerkennung der Laien in kirchlichen Aufgaben und für deren Verantwortung für den Heilsauftrag der Kirche ein.
Bewerber und Bewerberinnen um den "Marianne-Dirks-Forschungspreis 2008" konnten Dissertationen, Diplom-, Magister- und Zulassungsarbeiten einreichen sowie Master- und Bachelorarbeiten. Zur Siegerin kürte die Jury Susanne Kreutzer für ihre schriftliche Hausarbeit für die "Master of Education"-Prüfung der katholischen Fakultät an der Ruhr-Universität Bochum. Den zweiten Platz belegte Katrin Großmann für ihre Diplomarbeit (Katholisch-Theologische Fakultät der Eberhard-Karls-Universität Tübingen). Die Preisverleihung fand am 12. Juni 2009 im Rahmen der kfd-Bundesversammlung statt.
Das Foto zeigt von links:
Magdalena Bogner, Vorsitzende des Stiftungskuratoriums, Susanne
Kreutzer, Katrin Großmann und Dr. Klaus Korfmacher, Vorsitzender des
Stiftungsvorstandes.
Hier können Sie die Pressemitteilung lesen: www.kfd-bundesverband.de/presse/mitteilungen/pm13_2009_1306.php
Noch mehr Fotos von der Preisverleihung anschauen
"Preis der Marianne Dirks Stiftung 2006"
Der erstmals ausgelobte, mit 1.000 Euro dotierte "Preis der Marianne
Dirks Stiftung 2006" ging an die kfd St. Michael in Waldbröl.
Ausgezeichnet wurde das beispielhafte Engagement zu "Frauenhandel und
Zwangsprostitution im Zeitalter der Globalisierung". Die feierliche
Preisverleihung durch die Vorsitzende des Stiftungskuratoriums,
Magdalena Bogner, fand am 30. März 2007 in Mainz
statt.
In der Begründung der
Jury heißt es u.a.: "Vorbildlich ist die gelungene Sensibilisierung
vieler Menschen unterschiedlicher sozialer und gesellschaftlicher
Bereiche für die Problematik von Frauenhandel und Zwangsprostitution.
Es gelang sichtbar zu machen, dass auch der lokale, ländlich geprägte
Nahbereich kein entsprechender Freiraum ist." Zur Jury gehörten neben
anderen die Staatsministerin im Bundeskanzleramt Prof. Dr. Maria Böhmer
und Karin Kortmann, Parlamentarische Staatssekretärin im
Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
Zusätzlich wurden zwei weitere Projekte aus den eingegangenen
Bewerbungen gewürdigt. Dies war zuerst die kfd St. Josef in Nordhorn
für ihr Engagement zu religiösem Brauchtum, Inhalten und Geschichte von
Islam und Judentum, das Vorurteile abgebaut und Begegnung zu Frauen
anderer Religionen im sozialen Nahraum ermöglicht habe. Außerdem galt
die besondere Aufmerksamkeit der Jury dem Projekt "Frauenleben in Krieg
und Frieden 1945 bis 2005. Zeitzeuginnen erinnern sich" des
kfd-Diözesanverbandes Essen. Die vorliegende Dokumentation, deren
Druckkosten von der Stiftung gefördert werden, unterstreiche den
Vorbildcharakter des Projektes, so Magdalena Bogner bei der Würdigung in Mainz.
Die Begründung der Jury lesen (PDF-Dokument zum Herunterladen, 50 KB)
Fotos von der Preisverleihung anschauen
Die Pressemitteilung über die Preisverleihung lesen
Wer war Marianne Dirks?
Marianne Dirks wurde am 26. August 1913 in Freiburg geboren. Nach einer
Ausbildung zur Musiklehrerin heiratete sie den Publizisten Walter
Dirks, sie bekamen vier Töchter. Marianne Dirks engagierte sich für die
religiöse Bildung von Frauen in der Pfarrei und kam über diese Arbeit
mit der diözesanen Frauenseelsorge in Kontakt.
1951 wurde sie erste Präsidentin der Katholischen Frauengemeinschaft
Deutschlands (kfd) und blieb es bis 1972. In den mehr als 20 Jahren
ihrer bundesweiten Tätigkeit waren ihr Bildung und Befähigung von
Frauen wichtige Lebensziele. Die Begründung dafür war ihre tiefe
Überzeugung von der geistigen Eigenständigkeit der Frauen und von deren
Verantwortung für den Heilsauftrag der Kirche. Fortwährend setzte sie
sich für Anerkennung der Laien und Laiinnen in kirchlichen Aufgaben,
für Fortschritte in der Ökumene und für Partnerschaft von Frauen und
Männern in Ehe, Familie und Gesellschaft ein. Sie vertrat diese Ziele
auch im Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK), dem sie von 1951
bis 1972 angehörte. Von 1968 bis 1972 war sie ZdK-Vizepräsidentin.
Mitglieder des Stiftungskuratoriums der "Marianne Dirks Stiftung" sind:
Magdalena Bogner (Vorsitzende)
Prof. Dr. Sabine Demel
Dr. Norbert Feldhoff
Helga Hammer, MdL
Karin Kortmann, Parlamentarische Staatssekretärin a.D. (stellvertretende Vorsitzende)
Lothar Landvogt
Dr. Ruth Seidl, MdL
Mitglieder des Stiftungsvorstandes sind:
Dr. Klaus Korfmacher (Vorsitzender)
Sonja Billmann
Maria Theresia Opladen
Ute Schröder (stellvertretende Vorsitzende)
Fördern Sie die "Marianne Dirks Stiftung"...
... durch eine Spende
Spenden werden unmittelbar für die satzungsgemäßen Aufgaben und Projekte der Stiftung verwandt. Sie erhöhen nicht das Stiftungsvermögen, sondern werden direkt für die Stiftungsbelange eingesetzt und gelten als einmalige Unterstützung. Eine Spende kann auch projektgebunden gegeben werden.
... durch eine Zustiftung
Zustiftungen erhöhen das Stiftungsvermögen und bleiben dauerhaft
erhalten. Die Erträge aus Zustiftungen werden für satzungsgemäße
Aufgaben und Projekte der Stiftung eingesetzt. Zustifter und
Zustifterinnen können zusätzlich bis zu 20.450 Euro pro Jahr
steuermindernd geltend machen.
Steuervorteile für Stifterinnen und Stifter
Eine Spende oder Zustiftung an die Marianne Dirks Stiftung ist
steuerlich absetzbar, und Sie erhalten selbstverständlich eine
Spendenbescheinigung.
Spendenkonto
Bank für Kirche und Caritas eG, Paderborn
BLZ 472 603 07
Konto 12640400
Kontakt
"Marianne Dirks Stiftung" der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd)
Beate Kruse
Prinz-Georg Str. 44
40477 Düsseldorf
Tel 0211 / 44 99 2 73
Fax 0211 / 44 99 2 99
E-Mail:
beate.kruse@kfd.de
Materialien zum Herunterladen:
Prospekt der "Marianne Dirks Stiftung" (PDF-Dokument zum Herunterladen, 1,19 MB)
Satzung der "Marianne Dirks Stiftung" (PDF-Dokument zum Herunterladen, 68 KB)











