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Woche für das Leben: kfd ruft zur Beteiligung auf - Ehrenamtliches Engagement ist für den Zusammenhalt der Gesellschaft unverzichtbar

12. April 2013:

"Ehrenamtliches Engagement ist für ein verantwortungsvolles und solidarisches Zusammenleben in unserer Gesellschaft unverzichtbar. In Vereinen und Verbänden wird gelebt, was ein menschliches Miteinander ausmacht. Hier wird Gemeinschaft und gegenseitige Fürsorge erfahrbar", erklärt Maria Theresia Opladen, Bundesvorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), zum Auftakt der diesjährigen "Woche für das Leben". Die von der katholischen und der evangelischen Kirche in Deutschland getragene Initiative findet bundesweit vom 13. bis zum 20. April 2013 statt und steht in diesem Jahr unter dem Motto "Engagiert für das Leben: Zusammenhalt gestalten".

"Als Christinnen und Christen sind wir in besonderer Weise aufgerufen, ein Zeichen der Nächstenliebe zu setzen und uns gegen Ausgrenzung und für die Würde des menschlichen Lebens zu engagieren. Vereine und Verbände geben diesem Engagement nicht nur eine Stimme, sie sind auch Diskussionsforum und Ort der Meinungsbildung. Damit leisten sie einen nicht zu unterschätzenden Beitrag zur Werteorientierung in unserer Gesellschaft", betont Opladen. Die vielfältigen Aktivitäten der kfd geben dafür zahlreiche Bespiele. Die in rund 5.700 pfarrlichen Gemeinschaften organisierten Mitglieder des Verbandes stärken und begleiten sich oft ein Leben lang und durch alle Lebensphasen hindurch. Viele von ihnen setzen sich ehrenamtlich für die Interessen von Frauen in Kirche und Gesellschaft ein. Themen wie Generationengerechtigkeit, Integration, Nachhaltigkeit oder auch ethische Fragestellungen zu Beginn und am Ende des Lebens stehen auf der Agenda.

"Die Woche für das Leben bietet die Chance, ehrenamtliches Engagement ganz bewusst mit Blick auf seine Bedeutung für den gesellschaftlichen Zusammenhalt wahrzunehmen. Dazu möchte ich ausdrücklich ermutigen", so Opladen. Allerdings müssten auch die Rahmenbedingungen stimmen. "Ehrenamt braucht Anerkennung, aber auch Förderung und Qualifizierung. Viele Vereine und Verbände begleiten ihre Ehrenamtlichen in diesem Sinne. Umso wichtiger ist es, dass auch Kirche und Gesellschaft dieses Engagement noch gezielter als bisher unterstützen und die entsprechenden Mittel zur Verfügung stellen", stellt Opladen abschließend klar.


Hintergrund:
Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) ist mit rund 550.000 Mitgliedern der größte katholische Verband und eine der größten Frauenorganisationen in der Bundesrepublik. Sie setzt sich für die Interessen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft ein. Weitere Informationen unter www.kfd.de.