PROJEKTE

Spiel mit offenen Karten: kfd-Podium im Vorfeld des Equal Pay Days

Am Podium von links: Ulla Reinsch, Christel Steylaers, Christel Riedel, Gisela Göllner-Kesting.

16. März 2015:

In Deutschland weiß kaum jemand, was die Kolleginnen und Kollegen verdienen. Bis heute ist es unüblich, offen über Gehälter zu sprechen. Dieses große Tabu ist Schwerpunkt des diesjährigen Tags für Entgeltgleichheit - Equal Pay Day (EPD) am 20. März. Im Vorfeld lud der kfd-Bundesverband am 13. März zu einer Podiumsdiskussion in die Düsseldorfer Bundesgeschäftsstelle ein. Zum Thema "Lohntransparenz: Spiel mit offenen Karten!" diskutierten Christel Riedel, Projektleiterin beim EPD-Forum Berlin, Christel Steylaers, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Remscheid, und Ulla Reinsch vom kfd-Bundesvorstand. Die Moderation hatte Gisela Göllner-Kesting, Referentin beim kfd-Bundesverband.

Christel Riedel führte ins Schwerpunktthema 2015 ein. Sie informierte auch über Entwicklung und aktuelle politische Diskussion bezogen auf ein Entgelttransparenzgesetz. Gleichstellungsbeauftragte Steylaers berichtete unter dem Aspekt "Rechte haben und Recht bekommen - Minijob und Mindestlohn in der konkreten Beratungspraxis von Frauen". Aus der Verbandsperspektive ging kfd-Vorstandsmitglied Reinsch das Thema an. Sie erläuterte den politischen Hintergrund für die kfd-Forderungen und zeigte Wirkung und konkretes EPD-Engagement der kfd auf allen Ebenen auf.
 
Die Besucherinnen aus den kfd-Diözesanverbänden Köln, Trier, Essen, Münster und Paderborn beteiligten sich rege an der Diskussion. Ein Austausch über die vielfältigen und kreativen kfd Aktivitäten am bundesweiten Equal Pay Day 20. März rundete die Veranstaltung ab.