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Modellprojekt der kfd erneut ausgezeichnet: Fortbildung zur Kulturmittlerin erhält Preis des Bündnisses für Demokratie und Toleranz

13. Dezember 2012:

Über eine vorgezogene Weihnachtsüberraschung freut sich die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd): Ihr Modellprojekt „Grenzen überwinden – gemeinsam lernen – Integration gestalten“, in dem Frauen zu „Kulturmittlerinnen“ fortgebildet werden, wurde jetzt im Rahmen des Wettbewerbs „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ mit einem Preisgeld von 4.000 Euro ausgezeichnet. Die offizielle Preisverleihung findet im Frühjahr 2013 statt.

Ausgeschrieben wurde der Wettbewerb vom Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT). Er dient dazu zivilgesellschaftliches Engagement gegen Extremismus und Fremdenfeindlichkeit sichtbar zu machen. Insgesamt 344 Vereine und Initiativen haben sich beteiligt und ihre Beiträge eingereicht. Im Rahmen des Modellprojektes der kfd erarbeiteten Frauen mit und ohne Migrationshintergrund gemeinsam Modelle für den interkulturellen und interreligiösen Dialog.
Es ist bereits das zweite Mal, dass die Fortbildung zur Kulturmittlerin, die rund zwei Jahre dauert, mit einem Preis gewürdigt wird. Im Mai dieses Jahres belegte das Projekt den zweiten Platz des vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) gestifteten Aggiornamento-Preises.

Hintergrund:

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) ist mit rund 600.000 Mitgliedern der größte katholische Verband in der Bundesrepublik. Sie setzt sich für die Interessen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft ein. Weitere Informationen zur kfd und zu ihrem Modellprojekt „Grenzen überwinden – gemeinsam lernen – Integration gestalten“ unter www.kfd.de und www.kfd-bundesverband.de/projekte/archiv/kfd-fortbildung-zur-kulturmittlerin.html

Das Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) wurde im Mai 2000 von den Bundesministerien des Inneren und der Justiz gegründet. Es ist der Bundeszentrale für politische Bildung angegliedert.