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Mit vielen Frauen viel bewegen: Die Vorbereitungen zur Kampagne "Frauen.Macht.Zukunft." der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands laufen auf Hochtouren

16. Juni 2014:

"Das ehrenamtliche Engagement unseres Verbandes in den Pfarrgemeinden vor Ort ist vielen bekannt. Wie erfolgreich wir uns dank unserer rund 500.000 Mitglieder in Kirche, Politik und Gesellschaft für die Interessen von Frauen einsetzen, ist oft nicht so präsent. Das wollen wir mit unserer Kampagne 'Frauen.Macht.Zukunft.' ändern", so die Bundesvorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), Maria Theresia Opladen. Dazu geht der Verband einen ganz neuen Weg: Die Mitglieder selbst werben mit ihrem Gesicht für ihre kfd.

Auf den Kampagnenplakaten, die ab September bundesweit in der Öffentlichkeit hängen werden, sind dann "echte", authentische kfd-Frauen zu sehen. Um diese zu finden, startete die kfd mit dem Wettbewerb "(D)Ein Gesicht für die kfd" erstmals ein verbandsweites Modelcasting. Fast 250 Frauen aus dem ganzen Bundesgebiet sind dem Aufruf gefolgt. Frauen jeden Alters – die jüngste Anfang 20, die älteste 93 Jahre – haben sich beteiligt. Alle kfd-Mitglieder konnten dann bis Mitte Mai ihre Stimmen abgeben und mitentscheiden, welche Frauen mit ihren Gesichtern zukünftig für die kfd stehen sollen. Am vergangenen Wochenende fanden in einem Kölner Fotostudio mit einem renommierten Fotografen die Aufnahmen der 15 gewählten Frauen statt.

"Dieser kfd-Model-Wettbewerb hat unseren ganzen Verband in Bewegung gebracht. Es hat uns selbst überrascht, wie viele darüber mit anderen Frauen ins Gespräch gekommen sind", freut sich Maria Theresia Opladen. Auch die kfd-Models sind begeistert.

Anne Merkenich (63), seit über 40 Jahren Mitglied der kfd: "Ich bin richtig stolz darauf, dass ich zum Kampagnenmodel gewählt wurde und jetzt die kfd präsentieren darf. Für mich bedeutet die kfd: Job und Ehrenamt verbinden, viel bewegen, für Gerechtigkeit sorgen und viele tolle Menschen treffen".

Verena Teigeler (21), kfd-Mitglied seit 2012: "Ich habe mitgemacht, weil ich zeigen wollte, dass die kfd auch etwas für Jüngere ist. Dass sie offen ist für neue Ideen wie dem kfd-Model-Wettbewerb. Und dass die kfd gar nicht so steif ist, wie viele denken. Im Gegenteil. Und das Beste: Man kann selbst etwas machen, selbst etwas bewegen."

Die kfd ist der größte katholische Verband und eine der größten Frauenorganisationen Deutschlands. Aber wie viele andere ehrenamtlich getragene Organisationen auch verliert der Verband jedes Jahr Mitglieder. Die Gründe sind vielfältig: die demografische Entwicklung, die geringere Bereitschaft, sich zu binden und ehrenamtlich zu engagieren, oder das allgemeine Image der katholischen Kirche. Doch bei mehr als einer halben Million Mitglieder hat die kfd Einfluss – in Gemeinden und Diözesen, bei der Bischofskonferenz und im Bundestag. Damit das auch in Zukunft so bleibt, initiiert der Verband eine große Mitgliederwerbekampagne unter dem Motto "Frauen.Macht.Zukunft.". In die Kampagne sind vom Bundesverband über die 21 Diözesanverbände bis hin zu den rund 5.300 pfarrlichen Gemeinschaften alle Verbandsebenen der kfd eingebunden. Die Kampagne startet mit einer großen Aktion und mehreren tausend Frauen aus ganz Deutschland am 19. September 2014 am Kölner Dom.

Hintergrund:
Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) ist mit über einer halben Million Mitgliedern der größte katholische Verband und eine der größten Frauenorganisationen in der Bundesrepublik. Sie setzt sich für die Interessen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft ein. Weitere Informationen zum Verband unter www.kfd.de und zur Kampagne unter www.frauen-macht-zukunft.de.