PRESSE

Katholische Frauengemeinschaft schließt sich "Rheinischer Botschaft" an

25. Januar 2016:

Der Bundesverband e.V. der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) schließt sich der sog. "Kölner/Rheinischen Botschaft" an, die am Freitag, 22. Januar, von zahlreichen Prominenten im Rheinland zu den Vorfällen in der Kölner Silvesternacht veröffentlicht wurde. Das hat der Bundesvorstand der kfd in seiner Klausur am vergangenen Samstag im Kardinal-Schulte-Haus in Bergisch Gladbach einstimmig beschlossen.

Maria Theresia Opladen, kfd-Bundesvorsitzende: "Die Botschaft ist differenziert und beleuchtet sachlich vier Aspekte, die für uns als Konsequenzen aus den Vorfällen zu ziehen sind. Besonders wichtig ist uns als einer der größten Frauenorganisationen Deutschlands der Aufruf, sich gegen Gewalt an Frauen stark zu machen: Sexualisierte Gewalt wird zurecht als 'gesamtgesellschaftliches Problem' bezeichnet. Jetzt müssen dringend Taten folgen, insbesondere Politik ist gefordert."

Die "Botschaft", zu deren Unterzeichnern neben Initiator Navid Kermani auch Kardinal Rainer Maria Woelki gehört, enthält vier zentrale Forderungen:

1. Keinerlei Tolerieren von sexueller Gewalt
2. Kampf gegen bandenmäßige Kriminalität
3. Konsequenzen aus dem behördlichen Versagen
4. Schluss mit fremdenfeindlicher Hetze – Deutschland bleibt ein gastfreundliches Land

Die Botschaft im Wortlaut finden Sie hier.

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) ist mit einer halben Million Mitgliedern der größte katholische Verband und eine der größten Frauenorganisationen in der Bundesrepublik. Sie setzt sich für die Interessen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft ein.