DIE KFD

Frühjahrstagung des Ständigen Ausschusses "Frauen und Erwerbsarbeit" rückt Mitgliederwerbekampagne in den Fokus

Praktische Tipps gab es für die Delegierten.

15. März 2016:

Ob Minijobs oder Mindestlohn, Entgeltgleichheit oder Lohntransparenz - viele Inhalte der Arbeit im Ständigen Ausschuss "Frauen und Erwerbsarbeit" sind gerade für potentielle neue kfd-Frauen von Interesse. Darum hat der Ausschuss seine Frühjahrstagung, die vom 11. bis 13. März im Erbacher Hof in Mainz stattfand, dazu genutzt, seine Themen im gerade eingeläuteten Aktionsjahr 2016 "Häng Dich rein ins Netz, das Frauen trägt!" gezielt für die Mitgliederwerbekampagne der kfd aufzubereiten.

Im Mittelpunkt des Studientages, den die Kommunikationstrainerin Marlies Lörscher-Paustian gestaltete, standen praxisbezogene Informationen unter der Überschrift "Auftreten – Überzeugen – Gewinnen". Was sind Merkmale überzeugender Körpersprache und hoher Präsenz? Wie erreicht man ein eindeutiges Kommunikationsverhalten und ein strukturiertes Gespräch? Und mit welchen Mitteln lassen sich Inhalte optimal präsentieren und Einwände entkräften?

Maximal ein Drittel eines Gesprächs finde auf der Sachebene statt, so die Referentin. Der wesentliche Teil liege unterhalb der sichtbaren Oberfläche und betrifft die Beziehungs- und Subjektebene.

In praktischen Übungen zur Selbstwahrnehmung der persönlichen Präsenz ging es deshalb zunächst um die aufrechte Körperhaltung, den festen Stand, Blickkontakt und eine klare Stimme. In der Folge übten die Delegierten in vielfältigen Rollenspielen, ihre Inhalte "an die Frau" zu bringen und Gespräche zu simulieren, die mit dem Abschluss einer Mitgliedschaft in der kfd endeten. Das geschah mithilfe des rhetorischen "Fünfsatz-Modells", das aus einer situationsbezogenen Einleitung, drei klaren Argumenten und dem abschließenden Zwecksatz besteht.

Im Mittelpunkt der Argumentation stand dabei immer, potentielle neue Mitglieder darauf hinzuweisen, für welche Themen sich der Ständige Ausschuss "Frauen und Erwerbsarbeit" stark macht: für die Belange von erwerbstätigen Frauen, für Geschlechtergerechtigkeit und die Vereinbarkeit von Familien- und Erwerbsarbeit, für die Anerkennung von Erziehungs- und Pflegezeiten in der Rente, für Entgeltgleichheit, Lohntransparenz und vieles mehr.

Wie sie ihre Themen werbewirksam auf den Punkt bringen können, erlebten die Delegierten als große Bereicherung. Und zum Abschluss hatten sie mit der Referentin sogar ein neues Mitglied geworben.