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Frauen mehr Verantwortung in der Kirche zugestehen: kfd begrüßt die Zusage von Papst Franziskus Laien stärker an Entscheidungsprozessen zu beteiligen

28. November 2013:

"Die klaren Worte des Papstes haben unsere Hoffnungen auf baldige Reformen in der katholischen Kirche nachdrücklich gestärkt. Seine kritische Sicht auf bestehende Strukturen und seine Forderung, Laien stärker an Entscheidungsprozessen zu beteiligen, eröffnet neue Perspektiven für eine zukunftsfähige Gestaltung unserer Kirche", erklärt Maria Theresia Opladen, Bundesvorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), zum Apostolischen Schreiben "Evangelii Gaudium" (Freude des Evangeliums), das jetzt veröffentlicht wurde.

Darin macht Papst Franziskus deutlich, dass er den Beitrag der Frauen in diesem Zusammenhang für unverzichtbar hält. "Seine Zusage, Frauen auf allen Ebenen der Kirche, auch in Leitungspositionen, zu fördern und stärker einzubinden als bisher, macht uns mehr als zuversichtlich", so Opladen weiter. Hoffnungen weckt das Apostolische Schreiben auch in Bezug auf die Frage nach der Zulassung von Geschieden-Wiederverheirateten zu den Sakramenten. "Die Äußerung des Papstes, dass die Eucharistie keine Belohnung für die Vollkommenen sei, zeigt uns, dass das letzte Wort in dieser Sache noch nicht gesprochen ist", ist Opladen überzeugt. Die kfd werde sich jedenfalls weiter für einen liberaleren Umgang mit Geschieden-Wiederverheirateten einsetzen.

Hintergrund:
Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) ist mit über einer halben Million Mitgliedern der größte katholische Verband und eine der größten Frauenorganisationen in der Bundesrepublik. Sie setzt sich für die Interessen von Frauen in Kirche, Politik und Gesellschaft ein. Weitere Informationen zum Verband unter www.kfd.de.