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500.000 Frauen sind noch nicht genug: Der größte Frauenverband Deutschlands will weiter wachsen und frischen Wind in Kirche und Gesellschaft bringen

19. September 2014:

Heute startete die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) mit rund 2.000 Frauen aus dem ganzen Bundesgebiet auf dem Bahnhofsvorplatz in Köln die Kampagne "Frauen.Macht.Zukunft.". Mit dieser Kampagne wirbt der größte katholische Verband mit seinen rund 500.000 Frauen deutschlandweit um neue Mitglieder.

Neben der Präsentation der Kampagnenplakate und dem offiziellen Start der Kampagne war eine Talkrunde Teil der Auftaktveranstaltung. Es diskutierten Maria Theresia Opladen, Bundesvorsitzende der kfd; Prof. Dr. Maria Böhmer, Staatsministerin im Auswärtigen Amt; Hildegard Müller, Vorsitzende der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft, und Karin Kortmann, Vizepräsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, das Thema "Frauen und Macht in Kirche und Gesellschaft".

"Die kfd ist eine der größten Frauenorganisationen in der Bundesrepublik. Sie ist die Stimme der katholischen Frauen in Kirche und Gesellschaft, eine starke Stimme im Zentralkomitee der deutschen Katholiken, bei der Deutschen Bischofskonferenz und in vielen politischen Gremien in Berlin. Je mehr wir sind, desto besser werden wir gehört", erklärt Maria Theresia Opladen, Bundesvorsitzende der kfd. "Nicht nur vor Ort in den Pfarrgemeinden macht die kfd eine wichtige Arbeit. Sie ist eine unverzichtbare Instanz für die Durchsetzung von Frauenthemen in der Politik wie der Mütterrente, Equal Pay oder der Vereinbarkeit von Familie und Beruf", ist Opladen überzeugt.

Die Gesichter der Kampagne sind 15 starke kfd-Frauen aller Altersgruppen, die in einem groß angelegten Casting von den Verbandsmitgliedern gewählt wurden. Sie präsentieren die kfd künftig bundesweit auf Plakaten, in Anzeigen und Flyern, um neue Frauen für den ehrenamtlich getragenen Verband zu begeistern.

Die kfd setzt sich für die Interessen von Frauen in Kirche und Gesellschaft ein. Konkret fordert der Verband beispielsweise den stärkeren Einfluss von Frauen bei Leitungsentscheidungen in der Kirche und mehr Frauen in kirchlichen Führungspositionen. Der Verband macht sich auch stark für die Gleichstellung von Frauen und Männern im Lebensverlauf. Dazu gehören die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und die angemessene Anerkennung von Erziehungs- und Pflegezeiten in der Rente.