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"Grenzen überschreiten – gemeinsam lernen – Integration gestalten":
kfd-Fortbildung zur "Kulturmittlerin"


Die kfd hat ein Modellprojekt zum Thema "Migration" gestartet: In einer dreiteiligen Fortbildung werden im Zeitraum 2009 und 2010 Frauen aller Religionen unter dem Motto "Grenzen überschreiten – gemeinsam lernen – Integration gestalten" zur "Kulturmittlerin" ausgebildet. 13 der 29 Teilnehmerinnen haben einen Migrationshintergrund. Herkunftsländer sind Bolivien, Polen, die ehemalige Sowjetunion, Kosovo, der Nahe Osten, Peru, Portugal und Marokko. Die Teilnehmerinnen werden im Laufe des Projektes jeweils zu zweit in kfd-Diözesanverbänden Modelle für den interkulturellen und interreligiösen Dialog erarbeiten. Beteiligt sind die kfd-Diözesanverbände Aachen, Dresden-Meißen, Essen, Freiburg, Hamburg, Köln, Limburg, Mainz, Münster, Osnabrück und Speyer.

Das Konzept des Projektes basiert auf der Erfahrung des "Transkulturellen und interreligiösen Lernhauses der Frauen". Die Fortbildung wird in Kooperation mit dem Caritasverband für die Stadt Köln durchgeführt. Oberstes Prinzip ist der Dialog auf gleicher Augenhöhe unter Frauen verschiedener Herkunft und verschiedener Kulturen. An diesem Dialog beteiligt sich jede Teilnehmerin mit all ihren Fähigkeiten und Begabungen. Grundlage  ist der radikale Respekt voreinander. Migrantinnen sollen nicht länger als Hilfesuchende oder Frauen mit Defiziten in den Blick genommen werden, sondern bringen sich in das Projekt selbst mit ihren Interessen ein und gestalten Zukunft mit – auch die Zukunft der kfd.

Ziele und Inhalte

Das Modellprojekt begann mit einer Auftaktveranstaltung. Im Januar 2009 startete dann die integrierte Fortbildung zur Kulturmittlerin. Sie besteht aus drei Modulen, die an Wochenenden in Mainz im Erbacher Hof stattfinden. Das Projekt endet im Oktober 2010 mit einer Abschlussveranstaltung. Parallel dazu führen die Teilnehmerinnen bei sich vor Ort ein eigenes kleines Projekt durch oder beteiligen sich daran. Dabei werden sie von den Verantwortlichen der kfd auf der Diözesanebene und von der Projektleitung unterstützt und begleitet.

Modul I, Januar 2009: Wissen über Religionen und Kulturen
Grundwissen über die relevanten Religionen und die kulturelle Bedingtheit des sozialen Verhaltens. Überblick über die Verschiedenartigkeit sozialer und religiöser Wertvorstellungen und Befähigung zur Relativierung der eigenen Vorstellungen. Erste Projektideen.

Modul II, Juli 2009 : Methoden für den interkulturellen Dialog
Grundfertigkeiten in Methoden und Techniken, die für die Entwicklung des interkulturellen Dialogs hilfreich sind, wie Kommunikations- und Moderationstechniken, Konfliktlösungsstrategien, Organisationsfähigkeit und Projektmanagement.

Modul III, Januar 2010: Netzwerkbildung und Beispiele aus der Praxis
Kennen lernen und trainieren von Netzwerkarbeit. Vernetzung mit Organisationen und Anlaufstellen für Fragen der Migration und Integration. Austausch und Reflektion über die eigenen Projekte.

Abschlussveranstaltung: Präsentation der Projekte
Freitag, 29. Oktober 2010

Hintergrund

Die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands  hat sich selbst verpflichtet, auf allen Ebenen den interreligiösen Dialog und das interkulturelle Lernen zu fördern. 2007 verabschiedete die kfd-Bundesversammlung eine 17-seitige Positionsbestimmung "Fremdes achten - Frieden suchen: Eine Positionsbestimmung zu Zuwanderung und Integration". Sie steht am Ende dieser Seite als Download. Eine Arbeitshilfe befasst sich mit "Zuwanderung und Integration als Thema der Frauenbildungsarbeit" und kann über den unten stehenden Link in unserem Online-Shop bestellt werden.

Zu unseren Fotos: Ein guter Einstieg in den interkulturellen Dialog ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Kultur. So brachten alle Teilnehmerinnen zum ersten Treffen einen "Kulturgegenstand" mit, und erzählten, was er mit ihrem Leben zu tun hat. Zusammengetragen wurde eine bunte Sammlung aus Büchern, CDs, Bildern, Muscheln und Steinen - aber auch profanen Dingen wie gelben Müllsäcken,  Körperlotions oder Gartenschaufeln.
Unteres Foto: Ein Gruppenbild der gut gelaunten Teilnehmerinnen.


Materialien zum Herunterladen und Verlinkungen:

Positionsbestimmung "Zuwanderung und Migration" (PDF-Dokument zum Herunterladen, 104 KB)

Die Arbeitshilfe im Online-Shop bestellen

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FRAU + MUTTER

Bild: Cover der aktuellen Ausgabe


Die kfd beim 2. Ökumenischen Kirchentag

Bild: Zwei Jugendliche gehen scheinbar übers Wasser. Dazu Texte mit Infos über den 2. ÖKT.

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Lebendiges Labyrinth in Helfta

Bild: Zwei Weißwein- und eine Rotweinflasche

Neues Weinangebot


Nein zu Gewalt in der Pflege!

Bild: Das Logo zeigt eine Frau, die schützend die Hände über sich hält. Im Hintergrund ein drohender Schatten.

Infos und Arbeitsmaterial für die Gruppenarbeit


Modellprojekt "Migration"

Bild: Logo des Modellprojektes, zeigt stilisiert drei tanzende Frauen in Blau, Rot und Orange

kfd-Fortbildung
zur Kulturmittlerin


Neue Wege in der Arbeit mit allein lebenden Frauen

Bild: Logo des Modellprojektes mit farbigen, übereinander verschobenen Kreisen, aus denen man ein Herz erkennen kann und der weißen Beschriftung

Mehrjähriges Modellprojekt


kfd im Dialog

Abbildungen aus der Leitbild-Anwendung

Unser Leitbild
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Bundeskanzlerin Merkel beim kfd-Jubiläum

Bild: Angela Merkel am Rednerpult, die Arme ausgebreitet. Im Hintergrund das kfd-Logo

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